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<Fastenwoche> Zeit haben - Zeit schenken Palmsonntag, 16. April 1999 - Karsamstag, 22. April 2000 Übergangszeiten und Vorbereitungszeiten auf grosse kirchliche Feste wurden in der Tradition mit Fasten begleitet. Diesen Brauch wollen wir aufgreifen und uns mit einer Fastenwoche auf die Osterzeit vorbereiten. Spirituell werden wir uns in dieser Woche mit dem Thema: Zeit haben - Zeit schenken befasssen, um uns nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit Kopf und Seele auf die Osterzeit vorzubreiten.
Durch Verzicht zu neuer Lust Denke ich -jetzt Ende Januar - ans Fasten, so begegnen mir gemischte Gefühle: Gerade jetzt, wo ich dieses wunderbare Kochbuch entdeckt habe, soll ich demnächst auf all die köstlichen Sinnesfreuden eine volle Woche lang verzichten müssen? Nein, Askese bringt mich zu Zeiten von Fast- nachtschüechli und Fondue überhaupt nicht ins Schwärmen. Aber hat sich da übers Jahr nicht auch eine gewisse Gleichgültigkeit in meinem Essverhalten eingeschliffen? Höchste Zeit für meinen Jahresservice!
Die Fastenwoche in unserer Kirchgemeinde: Bereits zum 15. Mal wird in Hausen in der Karwoche gefastet. Wir verzichten während 6 Tagen auf feste Nahrung. Unter Beachtung einiger Regeln werden wir die Erfahrung machen, dass es gefahrlos gelingt, im gewohnten Alltag eine Woche lang zu fasten, dabei Altes loszulassen und sich auf das Neue einzulassen. Leitung und Auskunft : Jürgen Schultz, Tel. 764 02 15
Akzente>
Verschiedene Sprachen setzen in ihren Schriften Akzente, will sagen Besonderheiten, Betonungen, die der Aussprache dieser Wörter einen speziellen Charakter geben. So kennen wir dies vorerst vor allem von der französischen Sprache her: a c c e n t . Auch unsere Kirche setzt Akzente. Die besonderen Abendgottesdienste, die ja schon um 19.30 Uhr beginnen, damit es am S onntagabend für die Kirchenbesucher nicht allzu spät wird, haben sich mit besonderen Themen befasst und diese auch ganz ver- schiedenartig dargestellt. Im November hat Pfr. Martin Bäumle seine Darlegungen mit Bildern auf eindrückliche Art nahe gebracht. Bild und Wort standen im Raum als eine Einheit, als etwas, das zusammen gehört und so im Gedächtnis haften bleibt. Nächster Gast in der Reihe der besonde- ren Abendgottesdienste war Karl Kaiser als Samichlaus. Natürlich hatte er auch den Schmutzli bei sich. Eine grosse Besucherzahl erfreute sich der freundlichen Art das St. Nikolaus, die Kinder schenkten Ihm äusserste Aufmerksamkeit und Pfr. Schultz erklärte, wie es überhaupt zu dieser Figur gekommen ist. Es sind wirklich besondere Abendgottesdienste: Themen und Gestaltung sprechen und regen an. Besuchen Sie doch auch einmal einen solchen erbaulichen, speziellen Gottesdienst. Der nächste ist am 6. Februar mit Ruth Maurer. Am 5. März wird Dr. Adolf Berli -am Tag der Kranken- das Thema <<Leiden und Schmerz>> aufnehmen. Fridolin Arnold |