Quer/Schnitt

Videowerkschau CH - Eine Auswahl von der VIPER Luzern

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O hätten wir nur das orange Gummiboot

    Harald Pridgar, 1995; 5 Min., U-matic

    Erinnerungen an einen wachgebliebenen Traum.

To Get Her

    Bruno Merlo, Tototof Kurt Sauter, 1995; 2:20 Min., Beta SP

    Carol Piquets gesellschaftliche Isolation!

Enigma of I...

    Simone Zaugg, 1995; 5 Min., S-VHS

    Der Stoff sind ihre Bilder, ihre Abbilder sind Stoff. Hinter einer Nähmaschine eingeschlafen, verweben sich Denken, Wahrnehmung und Imagination.

White Steps

    Michael Schärer, 13 Min., VHS, 1995

    White Steps liegt ein Fiebertraum zugrunde, wobei sich der Inhalt phasenweise aber stark von der Raumsphäre abhebt und eher einer monotonen Beschreibung gleicht. Thematisch geht es um eine Konfrontation mit sich selbst, eine Konfrontation, die durch Verschachtelung mehrerer Aspekte, sowohl sexuelle Anziehung als auch Panik, Angst, Zerbrechlichkeit und lähmende Unfähigkeit, die Situation zu ändern, aufzeigt.

Das Fischauge

    Karin Leuenberger, 1994/95; 22 Min., U-matic

    Die Vision einer Frau im Auge eines Fisches: sich auflösen im Wasser.

Optical Noize IV

    Ivan, 1995; 6 Min., S-VHS

    Optische Simulation (Videofeed-back und Wipe) zu Technomusik - zum Frühstück nicht empfehlenswert.

Our House

    Isabelle Blanc, 1994; 3 Min., U-matic

    Plastisches und musikalisches Gedicht: Das Haus als Gefängnis, eine sterile, anorganische Welt, ihr gegenübergestellt ein unbeweglicher, nackter Körper von ängstlicher, zitternder Natur. Stürmischer Ozean für stürmische Musik.

Clown Town

    Peter Lüthi, 1994; 4:17 Min., Beta SP

    Der Gartenzaun ist durchbrochen. Der Mann mit dem Rasenmäher steuert gradlinig durch die grosse weite Welt, durchquert dabei seine Phantasie in Clown Town, in welcher er der 'Bande der glücklichen Monster' begegnet und auf den Laden seiner Träume stösst...

Lettre d'une ville (inconnue)

    Hercli Bundi, 1995; 9 Min., U-matic

    Lettre d'une ville (inconnue) ist das Album einer Stadt, die überall sein könnte. Ein Versuch über die Inszenierung unserer Welt: Comment dire quelque chose (√ la mode)?

Moskau-Journal

    Erich Busslinger, 1995; 42 Min., Beta SP
    Leben und Alltag in Moskau. Gestern, heute, morgen! An der Ecke verkaufen Händler Sehnsucht, Zeitraffer und Wirklichkeit! Kalenderblatt: 'Das Leben ist ein Album. Der Mensch ein Zeichenstift. Taten sind Zeichnungen!' Schnitt: Die Wirklichkeit? Eine andere! 'Wie spät ist es?' - 'Moskauer Zeit?'. 1993 habe ich Moskau aus eigener Perspektive miterlebt und bin den Bildern des Alltags auf meine Art nachgegangen. Davon erzählt Moskau-Journal.
Sonntag 10. Dezember 19.00 Uhr / Dienstag 12. Dezember 21.15 Uhr, im SofakinoXENIX


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Last Updated:10.4.1996