Open Up! Teil 2

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Introduction to Summer

    Catherine Elwes, 1993; 1 Min.
    Die Hände einer Frau und eines Mannes berühren sich flüchtig in sommerlicher Hitze.

Voices

    Simon Biggs, 1993; 6 Min.

    Freie Bearbeitung eines Gedichts von Paul Celan unter Verwendung digitaler Montagetechniken.

The Curtain

    Amanda Holiday, 1993; 4 Min.

    Ein gezogener Vorhang schliesst ein/schliesst aus. Das Draussen ist fremd und surreal.

Aglow

    Jeremy Welsh, 1991; 2 Min.

    Das schwarz/weiss Foto eines menschlichen Schädels wird mit einem Computerprogramm (Adobe Photoshop) so bearbeitet, dass das Verhältnis zwischen Mensch und Technik mal als bedrohlich (Verstrahlung!) mal als verheissungsvoll erscheint.

The City is no longer safe

    Butler Brothers, 1994; 2 Min.

    Home-Shopping und Unterhaltung auf den digitalen Super-Highways des 21. Jahrhunderts. Von der Stadt zum Suburb zum Cyburb. Da gibt's für Hasen nichts zu lachen.

Great Britain

    Simon Robertshaw/Mike Jones, 1989; 8 Min.

    Eine Dekonstruktion von historischen Dokumenten, von Fernsehbildern und von staatsmännischen Texten, die das repräsentieren, was für manche typisch 'britisch' ist: das Bedürfnis als Nation gross, stark und unabhängig wahrgenommen zu werden. Die Metaphern fürs 'Britischsein' werden auf kontrastierende Weise in verschiedene Zusammenhänge gebracht und entlarven sich dadurch als heroische Selbstdarstellung. Die historisch-imperiale Darstellung Grossbritanniens übertüncht die harten Realitäten des von neuer Armut gezeichneten Inselstaates.

One Minute Television

    BBC 2/The Arts Council of Great Britain, 1992; 3 Min.

    Von 1990 bis 94 wurden vier Kompilationen von einminütigen Videos zusammengestellt, die auf der Nachtschiene von BBC 2 ausgestrahlt wurden - ein humorvolles Spiel mit den Erwartungen der ZuschauerInnen. Mit Beiträgen von Jo Pearson: Un-fit, Matt Hulse: As Good as a Nod und Tony Hill: A Short History of the Wheel.

Blurt Roll 2

    Anna Thew, 1987; 10 Min.

    Die Verweigerung von Sprache, die Wertlosigkeit von Worten so auf die Spitze getrieben, dass aus dem Sprachschutt ein wunderbarer Text entsteht. Bacon Robert Sanders, 1991; 5 Min. Das alltägliche Aufstehen, Waschen und Frühstück zubereiten als gewaltsame und blutige Nervenprobe. Der Titel ist eine Anspielung auf den englischen Maler Francis Bacon und auf das Schicksal eines Schweins in diesem Film.

Postmortem

    Robert Sanders, 1993; 5 Min.

    In einer trostlosen Industrielandschaft versucht ein Besessener sich durch ein wissenschaftliches Experiment in einen Engel zu verwandeln. Mit viel morbidem Humor.

Winter Trees

    Sarah Downes, 1993; 7 Min.

    Das Gedicht Winter Trees von Sylvia Plath wird Zeile um Zeile mittels Computeranimation und Collagetechniken in eine surreale Landschaft umgesetzt. Ausgangspunkt dieser Bildrecherche ist die Auseinandersetzung mit Weiblichkeit und Fruchtbarkeit.

Nos Fer A Tu

    Julian Lee, 1991; 4 Min.

    Lee's Version des deutschen Filmklassikers aus den 20er Jahren mit dem selben Titel bringt Begierde, Sünde, Ritual und Sexualität in einen Zusammenhang mit Vampirlegenden. Das geheimnisvolle Dunkel wird noch verstärkt durch eine brütend melancholische Musik.

Hair Piece

    John Goodwin, 1994; 4 Min.

    Eine unterhaltsame Untersuchung, wie die Frisur das Erscheinungsbild eines Menschen prägt.

Charismatic Images

    David Garcia/Jaap de Jonge, 1993; 13 Min.

    Auf dem Bildschirm nach allen Seiten ausschwärmende Symbole. Computererzeugte Formen als sich multiplizierende Zellen. Kaskaden von kaleidoskopisch-hypnotischen Bildern. Aus dem Off eine Stimme mit einem merkwürdigen Kommentar über die Mythen der Medien als Ideologie.

Samstag 9. Dezember 21.15 Uhr / Mittwoch 13. Dezember 19.00 Uhr
im SofakinoXENIX


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Last Updated:10.4.1996