Open Up! Britische Videokunst der 90er Jahre

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'London Electronic Arts' (LEA) ist das wichtigste Archiv in Grossbritannien, das sich dem Sammeln von Videobändern aus den Sparten Kunst und Experiment widmet. 1976 gegründet umfasst der heutige Bestand von LVA 1000 Tapes mit Schwerpunkt Grossbritannien und dem engeren angelsächsischen Raum (USA, Australien, Neuseeland und Kanada). Neben dem Hauptsortiment vertreibt LVA zu günstigen Bedingungen Kompilationsbänder zur Videogeschichte der 70er und 80er Jahre in Grossbritannien und den USA. Die folgenden zwei Programme mit 28 Videos aus den frühen 90er Jahren wurden aus den Katalogen 1994 und 95 ausgewählt und bei LEA in London vorvisioniert.

Das faszinierende an der jungen britischen Videoszene macht die Vielfalt der thematischen und formalen Untersuchungen aus, mit denen sich die Künstlerinnen und Künstler beschäftigen: lyrisch, poetisch, hightech- und lowtech, surreal, experimentell, futuristisch, historisch (found footage), über suburbs und cyburbs, urbane Landschaften, Dekonstruktion von nationalen und medialen Mythen, persönliche Statements zu Sex, Onanie und Sadomasochismus, Frauen in der Sexindustrie, Techno, Neopsychodelik, Auseinandersetzung mit den Grenzen von Sprache und Text, Körperrituale, Filmgedichte, Frauen und Mode.

Für das Zustandekommen dieses Programms danken wir Chris Byrne von 'London Electronic Arts' und dem 'British Council'.(Beat Käslin, Heinz Nigg und Cyril Thurston)

1. Teil: Freitag 8. Dezember 21.15 Uhr / Dienstag 12. Dezember 19.00 Uhr
2. Teil: Samstag 9. Dezember 21.15 Uhr / Mittwoch 13. Dezember 19.00 Uhr


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Last Updated:10.4.1996